Knabbern – aber gesund

Die schmackhafte Knabberei am Abend gehört bei vielen zu einem wichtigen Ritual. Damit der Alltag abgeschlossen und der TV-Film in vollen Zügen genossen werden kann, braucht es für viele den einen oder anderen Snack. Auch im Alltag nehmen Snacks für zwischendurch eine wichtige Rolle ein. Aber nicht immer müssen Snacks mit Zucker und ungesunden Bestandteilen vollgepumpt sein. Auch die gesunde Alternative kann schmackhaft und vor allem nahrhaft sein.

Beim Knabbern auf die Sinne achten

Knabbereien haben den großen Nachteil, dass diese häufig zwischen Tür und Angel stattfinden. Wenn der kleine Hunger kommt, wird schnell mal ein Riegel mit hohem Zuckeranteil zur Hand genommen. Die Krux an dieser Situation: Der leere Bauch wird lediglich für einen kurzen Zeitraum gestillt. Nahrhafte Inhaltsstoffe lassen sich in den meisten Snacks nicht finden.

Außerdem essen die meisten Menschen nicht bewusst. Zwischen Meetings oder wichtigen Terminen wird der Hunger mit einem Snack überbrückt. Das bewusste Essen und die Belohnung gehen im bewegten Alltag oftmals verloren. Gesunde Knabberei bedeutet aber auch, dass auf den Bauch und die Bedürfnisse geachtet wird.

Zucker muss nicht sein

Bei Hunger steigt sofort das Bedürfnis nach zuckerhaltigen Knabbereien. Kein Wunder. Der Organismus weiß, dass Kalorien mit Zucker am schnellsten zugeführt werden. Der sogenannte Heißhunger ist teuflisch. Denn vor allem in diesen Phasen steigt das Verlangen nach Zucker ungemein an. Wenn dann ein zuckerhaltiger Snack in Reichweite ist, gibt es kaum Beherrschung. Doch gesunde Alternativen stillen nicht nur das Hungergefühl, sondern sorgen auch länger für ein Sättigungsgefühl. Im Gegensatz zu Snacks mit hohem Zuckergehalt lassen beispielsweise Kochbananenchips den Blutzuckerspiegel nicht nach oben schnellen. Der Hunger wird zwar nicht prompt gestillt, wie mit einer Kalorienbombe. Dafür füllt sich der Magen über mehrere Stunden hinweg.

Proteine und getrocknete Früchte

Nicht jeder ist dafür geschaffen, sich gesunde Snacks für den Arbeitsalltag vorzubereiten. Die meisten Supermärkte sind auf den New-Food-Zug bereits aufgesprungen und bieten eine breite Palette an gesunden Snacks. Aber Vorsicht: Es ist nicht alles Gold, das glänzt. Oftmals zeigen sich Mogelpackungen. Der gesunde Snack ist beim genauen Blick gar nicht mehr so gesund, wie er anfänglich scheint. Bitte immer einen Blick auf die Nährwerttabelle werfen, denn hier verstecken sich häufig wahre Zuckerbomben. Trockenfrüchte können ebenfalls eine gute Alternative zu Proteinriegeln und Co. sein. Kochbananenchips und getrocknete Mangos werden in den vergangenen Jahren immer beliebter. Immer mehr Menschen setzen auf den gesunden Snack für zwischendurch. Allerdings weisen getrocknete Früchte einen hohen Zuckergehalt auf. Hiervon reicht bereits eine Handvoll Früchte, um dem kleinen Hunger einen Riegel vorschieben zu können.

Disziplin ist auch bei gesunden Snacks wichtig

Wer dachte, dass bei gesunden Knabbereien ungehindert über die Stränge geschlagen werden kann, der irrt sich. Zwischenmahlzeiten und Partysnacks sollten auch als solche behandelt werden. Auch, wenn gesunde Knabbereien zu großen Mengen verführen, sollte keine Hauptmahlzeit daraus werden. Gesunde Snacks sollten in überschaubaren Mengen gegessen werden. Es ist wichtig darauf zu achten, ob es sich tatsächlich um ein Hungergefühl handelt, oder ob sich Langeweile breit macht.

Das Wichtigste zum Schluss

Jeder hatte schon mal mit dem kleinen Hunger im Alltag zu kämpfen. Zwischenmahlzeiten und Knabbereien können hier eine gute Lösung sein. Allerdings sollte auf gesunde Alternativen wie Kochbananenchips und getrocknete Früchte gesetzt werden. Gesunde Snacks stillen nicht nur den Hunger, sondern bieten dem Körper auch einen Mehrwert. Wer auf ein langfristiges Sättigungsgefühl setzen möchte, sollte gesunde Snacks auf dem Radar haben.

 

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